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Kaffeewissen

Kopi Luwak – Der „Katzen-Kaffee“

Gepostet am 01.10.2019 Rebecca Hummelsberger

Kaffee und Katzen — der Kopi Luwak

Katzen und Kaffee — was hat das denn miteinander zu tun? Du als Kaffeefreund hast sicher schon einmal von Luwak-Kaffee, dem teuersten Kaffee der Welt gehört, bei dem der indonesische Fleckenmusang — auch Luwak oder Luwak-Kätzchen genannt — eine wesentliche Rolle spielt. Aber was steckt hinter dem Namen des berühmten Kaffees? Wie werden die Tiere behandelt? Und was hat es wirklich mit dem Geschmack des Kaffees auf sich? Die Antworten auf alle Deine möglichen Fragen haben wir hier für Dich ausführlich und offen zusammengetragen. Dabei gibt’s auch für Profis und Kenner einige spannende Infos!

Hier gehts zu unserem Luwak Kaffee → ZUM SHOP

Was bedeutet Kopi Luwak? Und was ist ein Fleckenmusang?

Das indonesische Wort für Kaffee ist „Kopi“. Der zweite Teil des Namens — „Luwak“ — geht auf die indonesische Bezeichnung für die bei uns als Fleckenmusang bekannte Schleichkatzenart zurück. Fleckenmusangs sind kletterfreudige, hauptsächlich nachtaktive Baumbewohner, die äußerlich Opposums, Mardern und Hauskatzen ähneln — daher auch die Bezeichnung „Katzen- Kaffee„. In ihrer Heimat, dem tropischen Regenwald Südostasiens, ernähren sie sich überwiegend von Insekten und Früchten. Dabei haben sie eine ganz spezielle Frucht-Favoritin — die Kaffeefrucht…

Wie entsteht Luwak-Kaffee?

Diese Vorliebe für Kaffeefrüchte macht Fleckenmusangs zu Profis darin, sich nur die besten und reifsten Kirschen von den Bäumen zu holen. Sie können allerdings nur die Hülse der Frucht verdauen — die Kaffeebohnen werden unverdaut und unversehrt wieder ausgeschieden. Im Verdauungstrakt des Fleckenmusangs durchlaufen die Kaffeekirschen einen ganz besonderen und dabei natürlichen Fermentierungsprozess: die Enzyme im Darm des Fleckenmusangs entziehen den Kaffeebohnen ihre Bitterstoffe, der Kaffee verliert an Säure und gewinnt dafür an Milde und Aroma. Durch seine besondere Entstehung und sein einzigartiges Aroma wurde Luwak-Kaffee als ein unvergleichliches Geschmackserlebnis berühmt und ist heutzutage nicht nur bei Kaffee- Gourmets und Kennern ein heiß begehrtes Getränk. Die oftmals hohen Preise, die für den „teuersten Kaffee der Welt“ verlangt werden, werden von vielen gerne gezahlt und die Nachfrage nach dem exklusiven Kaffee steigt auch heute noch. Doch mit dieser hohen, weltweiten Nachfrage gehen nicht nur Vorteile einher…

Wie werden die Tiere behandelt?

Fleckenmusangs lieben ihre Freiheit. Sie klettern und springen in den Bäumen herum, suchen nachts nach Futter und machen es sich tagsüber gerne in Asthöhlen oder Baumkronen bequem. Ihr geringes Gewicht und ihre Wendigkeit helfen ihnen dabei, das beste Futter — und somit nur die besten und reifsten Kaffeekirschen — zu finden. Die große Beliebtheit des Luwak-Kaffees aber hat oftmals ungute Folgen für die kleinen Tiere. Denn für viele Kaffeeproduzenten ist es wesentlich einfacher und schneller, die ausgeschiedenen Kaffeebohnen nicht in der freien Wildbahn suchen zu müssen. Außerdem ist es für sie meist auch deutlich profitabler, die Menge des „produzierten“ Kaffees zu kennen und zu steigern.

Die Lösung ist nicht nur unschön, sondern wirklich tierquälerisch: Fleckenmusangs werden gefangen und überwiegend in enge Einzelkäfige gesperrt. Dort können sie sich nicht austoben, nicht zurückziehen und ihren Bedürfnissen überhaupt nicht nachgehen — schlimme Verhaltensstörungen und Krankheiten sind die Folge. Ein wesentliches Problem dabei ist auch das Futter. Denn anders als in freier Wildbahn können die Fleckenmusangs sich ihre Kaffeekirschen nicht selbst aussuchen, sondern werden mit minderwertigen Kaffeekirschen oder unverträglichen Naturprodukten gefüttert. Dass dadurch sowohl das Tier als auch die Qualität des Kaffees leidet wird in Hinsicht auf den wirtschaftlichen Profit viel zu leicht und oft in Kauf genommen. Mehr Profit, dafür aber gequälte Tiere und Kaffee, der die qualitativen Standards bei weitem nicht erfüllt — das entspricht überhaupt nicht unseren Werten. Daher haben wir von MYBALI COFFEE uns für einen Weg entschieden, der das Wohl der Fleckenmusangs ganz vorne anstellt.

Was macht MYBALI COFFEE anders?

Fairness, Nähe, Familiarität und hervorragende Qualität sind unsere Werte. Dazu gehört es natürlich auch, Tiere immer gut zu behandeln. Uns ist das Wohlergehen, die artgerechte Haltung und die Freiheit der Fleckenmusangs wichtiger als wirtschaftliches Wachstum oder Profit. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, unseren Luwak-Kaffee nur von freilebenden Luwak-Katzen zu beziehen. Im Norden von Bali leben die Fleckenmusangs auf großflächigen Kaffeeplantagen, wo sie sich ihr Futter selbst suchen und ihrer Art entsprechend klettern, toben und leben können. Damit wir wirklich sicher sein können, dass es den Fleckenmusangs gut geht kontrollieren wir mehrmals jährlich die Bedingungen persönlich.

Da die freilebenden Luwaks sich nur die besten Kirschen aussuchen wird gleichzeitig eine freie und natürliche Auslese betrieben — so werden nur die reifsten Kaffeebohnen für unseren Kopi Luwak verwendet. Die ausgeschiedenen Bohnen werden außerdem von Hand gesammelt und verlesen. Das bedeutet natürlich mehr Aufwand, doch dieser ist es für die hervorragende Qualität unseres Kopi Luwaks auch wert.

Hervorragender Kaffee, den du mit bestem Gewissen genießen kannst — dafür steht MYBALI COFFEE.

 

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